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„Menschsein – wie geht das?“ – Ottmaringer Theologentreff als Zeichen der Ermutigung für Kirche und Gesellschaft

Beim 3. Ottmaringer Theologentreff dieses Jahres am 7. Oktober 2019 ging es um die Frage "Menschsein - wie geht das"? - aus der Sicht von Klaus Hemmerle.

„Lass mich dich lernen, dein Denken und Sprechen, dein Fragen und Dasein, damit ich daran die Botschaft neu lernen kann, die ich dir zu überliefern habe.“ – So ein bekannter Ausspruch von Bischof Hemmerle.
Wie geht ein so verstandenes Menschsein konkret – im Alltag, in der Seelsorge?
Dr. Wilfried Hagemann, langjähriger Weggefährte und Freund von Bischof Klaus Hemmerle, hat es mit seinen Ausführungen beim Ottmaringer Theologentreff meisterhaft verstanden, dies den Teilnehmenden zu vermitteln.

Von seinem eigenen Leben her erschloss er die Gedankenwelt von Klaus Hemmerle, den Stil dreifaltigen Lebens:

  • denken als "andenken, gedenken, zudenken, mitdenken"
  • sich empfangen
  • ich in dir und du in mir
  • Einheit als Lebensstil
  • Leben erscheitern ...

Die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter 5 evangelische Christen, waren angetan sowohl von der Vision des Menschen im Horizont trinitarischen Lebens in der Sicht von Klaus Hemmerle ("Mensch.sein") und nicht weniger von der konkreten und lebendigen Darstellung menschlicher Lebensvollzüge durch Wilfried Hagemann ("Wie geht das?").

Erneut hat sich gezeigt, dass der Ottmaringer Theologentreff ein Raum der Verheißung sein kann, ein Zeichen der Ermutigung nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für die Kirche und die Gesellschaft.