Der Übergang in den Ruhestand markiert einen tiefen Einschnitt in die eigene Lebens-geschichte und bringt intensive Auswirkungen in allen Lebensbereichen mit sich; nichts ist mehr, wie es war.
An diesem Abend gibt Otto Schilling Anregungen, den eigenen „Ruhestands-Weg“ zu finden. Jeder Weg ist anders, jenseits der Kategorien „richtig und falsch“. Es gibt spannende Möglichkeiten und Freiheiten, die sich bieten. Für Neuentdeckungen ist es nie zu spät!
So werden auch schwierigere Themen nicht ausgeklammert, sondern „offene Baustellen“ angeschaut (z.B. das Thema „Beziehungen, Kontakte, Selbstsorge und Versöhnung“) und auch die Patientenverfügung wird nicht vergessen. Vieles mag schon geregelt sein, aber das Tempo der Bearbeitung ist unterschiedlich.
Der Ruhestand ist kein Selbstläufer, sondern er will gestaltet werden – mit Mut und Demut. Vieles ist planbar, manches wächst einem zu, manches trifft einen – auch überraschend. Menschen jeden Alters sind deshalb willkommen – nicht nur Pensionäre.
Otto Schilling, Jg. 1949, ist aufgewachsen im Kreis Rottweil und studierte katholische Theologie und Sozialpädagogik in Tübingen und Bonn. 35 Jahre war er im kirchlichen Dienst als Pastoralreferent in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart sowie München-Freising tätig (Gemeindeseelsorge, Altenpflegeheim, Kinderkrankenhaus). Er ist verheiratet, lebt in Landshut und ist seit Mitte 2012 in Altersteilzeit bzw. Ruhestand. Seitdem engagiert er sich in der theologischen Bildungsarbeit, im interreligiösen Dialog, ist unterwegs beim „Tagespilgern“, als Hobbyfotograph und als Autor.